13. Arktisdiag zum Thema
          wissenschaftliche Kooperationen
                         in der Arktis

                                         5. Juni 2019
                                            Potsdam

                         

Arktisdialog bringt Wissenschaft und Politik an einen Tisch zum Thema „wissenschaftliche Kooperationen in der Arktis“

Am 5. Juni fand der 13. Arktisdialog in den Nordischen Botschaften in Berlin statt. Der Themenschwerpunkt lag dieses Mal auf den wissenschaftlichen Kooperationen in der Arktis.

Ein bekanntes Beispiel dafür ist die im September startende internationale MOSAiC-Expedition ("Multidisciplinary drifting Observatory for the Study of Arctic Climate”). Hier lässt sich der Forschungseisbrecher „Polarstern“ mit 600 Teilnehmer*innen aus 7 Nationen an Bord, unter ihnen Wissenschaftler*innen, Techniker*innen, Crewmitglieder und Medienpräsentant*innen, über ein Jahr in der Zentralarktis einfrieren. Ohne eine internationale Zusammenarbeit wäre solch ein Projekt nicht realisierbar. Dies unterstreicht die hohe Wichtigkeit und den allseitigen Profit von Kooperationen. In der deutschen Forschung sind ebenfalls die Deutsch-Britischen und Deutsch-Russischen Forschungskooperationen als bedeutend herauszustellen. Gute Forschungskooperationen profitieren von geteilten Infrastrukturen, Unterstützung von Projektpartnern und der gemeinsamen Durchführung von Forschungsvorhaben.

Nicht nur die wissenschaftlichen Kooperationen, sondern auch die politische Zusammenarbeit sind aktuelle Themen der Arktisanrainerstaaten. Hier spielt auch der generationenübergreifende Austausch eine große Rolle. Ein Jugendbotschafter der Arktis berichtete vom Arctic Youth Summit und deren Statement an die Politik. Die Jugendlichen erheben ihre Stimme für eine nachhaltige Zukunft der Arktis und setzen sich dafür aktiv ein.

 

Diese und auch weitere Themen wurden im Anschluss des Arktisdialogs in einem öffentlichen Seminar zum Arktischen Rat thematisiert.